Kann es sein, Herr Brügelmann….

dass das 68er-Gen ein wenig mit Ihnen durchgegangen ist?

Aber jetz erst mal von vorn:

Brügelmann1Das habe ich im Spiegel 41/2015 gefunden. Ich habe dann ein wenig geyahoo-t, bei Nida-Rümelin und Zierer nachgelesen, bin per Stichwort „Lesen durch Schreiben“ dann auf die Begriffe „selbstbestimmtes Lernen“ und Co. gestoßen, habe mich an meine eigenen Erfahrungen als Schüler und Lehrer gehalten  und werde immer wütender. Wenn dann noch die in Wikipedia gefundenen „Grundthemen“ dazukommen:

  • Respekt der Erwachsenen für die Rechte der Kinder, ihr Leben und damit auch ihr Lernen so weit wie möglich selbst zu bestimmen (Offener Unterricht);
  • Stärkung von Lehrerinnen und Lehrern als Forscher ihrer eigenen Praxis*;
  • Verpflichtung erziehungswissenschaftlicher Forschung, die Sichtweisen aller an einer Untersuchung Beteiligten darzustellen;
  • Dezentralisierung von Verantwortung im Bildungswesen, da eine Schulreform „von oben“ nicht erfolgreich sein könne;*
  • Notwendigkeit, statistische Befunde von Großstudien der Bildungsforschung (wie in PISA) durch dichte Fallstudien zu differenzieren und anzureichern.

Dann frage ich, wie kommt jemand, der vernünftige Ideen hat*, trotzdem noch auf Lern/Lehrmethoden, die jenseits der biologischen Eigenschaften von Menschen liegen?

Vorläufige Vermutung:

  1. Nie selber unterrichtet.
  2. Die biologischen Erkenntnisse über die Natur des Menschen einfach ignoriert (so wie Herr Schleicher).

Ich forsche weiter,

Griesle, HW

 

 

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