Anno 66/68 …

und früher, da lasen wir den Spiegel.

Er war in Ordnung. Das ist Jahre und Qualitätssprünge her. Damals hat diese Zeitung das politische Meinungsbild unserer Generation mitgeprägt, sich dann leider auf den Wogen des Erfolges vom ernsthaften Leser wegbewegt. Je mehr sich das Thema eines Spiegelartikels vom damaligen Politik/Gesellschaftsbereich entfernte, desto unbrauchbarer wurde sein Inhalt. So ist die Sprache und die Verwendung der Fachbegriffe seit Mitte der 90-ger Jahre für fast alle naturwissenschaftlich/mathematischen Artikeln missverständlich bis falsch.

Diesmal: 34/2011, S.111. „Wenn die Intelligenz vom Rechner in das Netz wandert“. Auch wenn Spiegel-Schreiber diese falsche Anwendung nicht erfunden haben, so sorgen sie dafür, dass unsere Sprache immer ungenauer wird.

Intelligenz war und ist  eine Eigenschaft von lebendigen Organismen und wird es bleiben.

Hannibal rät, den Spiegel und seine Elaborate nicht für den Unterricht zu verwenden.

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