Eintrag am 16.4.2010

Alters-gerecht heißt …

mit dem Unterricht dem Zustand des Körpers, und vor allem, dem Zustand des Hirns gerecht werden (etwas unschärfer .. der jeweiligen Perso(:nlichkeit).

Teilt man die Zeitspanne unseres Lebens in lernrelevante Abschnitte, so ist die Pubertät eigentlich der wichtigste Übergangszeitraum (ev. neben dem Abschnitt Geburt – Pubertät) vom lernenden Kind zum lernenden Erwachsenen. Ein Kind lernt mit anderen Methoden als ein Erwachsener. Das heißt konkret: es müsste 3 verschiedene Unterrichte geben, die sich intern ebenfalls nach dem Entwicklungszustand des Menschen und nach seinem Geschlecht differenzieren lassen.

Damit habe ich ein Fass aufgemacht, welches noch weitgehend gefüllt werden muss. Eines ist aber klar, der bisherige Unterricht,der lediglich eine äußere (Unter- Mittel-, Oberstufe) Differenzierung vornimmt und in Inhalt und Methodik weitermacht wie bisher, ist falsch.

  • Erste Zwischenbemerkung und Frage an die Herrn Baumert, Prenzel und Schleicher:

Warum machte man die PISA-Untersuchung mit 15-jährigen Schülerinnen und Schülern, die in der Pubertäts-Hirn-Umbauphase waren?

Was folgt aus dieser schon lange bekannten Tatsache für die Ergebnisse von PISA und vor allem für den Vergleich mit anderen Altersstufen (z. B. diesem Lesekompetenztest in der Grundschule und der daraus resultierenden Behauptung vieler Pädagogik-/Germanistikprofessorinnen) das Gymnasium würde die Arbeit der Grundschule zunichte machen???.

HMMMM?? frägt Hannibal.

Tja, das wär’s erst mal. Fortsetzung folgt.

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